Bereitschaftspflegefamilien

Bis zu sieben Bereitschaftspflegefamilien kooperieren mit dem Salberghaus und nehmen vorrangig Säuglinge und Kleinstkinder auf.

In Bereitschaftspflegefamilien vermittelt werden besonders betreuungsbedürftige Säuglinge, z. B. Früh- und Mangelgeborene. Sie erhalten hier ein eindeutiges Beziehungsangebot und eine individuelle Betreuung - besonders wichtig ist dies, wenn in der Herkunftsfamilie keine verlässliche Bezugsperson verfügbar ist, die eine stabile Eltern-Kind-Beziehung während der Zeit der Fremdunterbringung sicherstellt. Die Aufnahme erfolgt im Auftrag des Stadtjugendamtes München oder anderer Jugendämter.
 

Monika Boukari
Bereichsleitung Inobhutnahme und Bereitschaftspflege

089-60093-13
m.boukari(at)kjf-muenchen.de

Bis zu dreimal wöchentlich können die Eltern mit ihrem Kind Zeit im Salberghaus verbringen. Bei Bedarf werden die Kontakte ganz oder teilweise begleitet. Hier stehen die Fachkräfte des Salberghauses sowohl der Herkunftsfamilie als auch der Pflegefamilie beratend zur Verfügung und unterstützen einen guten Kontakt zwischen allen Beteiligten. 

In den Bereitschaftspflegefamilien soll keine langfristige Unterbringung des Kindes erfolgen, vielmehr wird dabei durch zügiges Abklären der Ressourcen des Kindes und seiner Familie eine Rückführungsoption überprüft, oder eine anderweitige Unterbringungsform empfohlen.    

Die Pflegefamilien können durch die Fachberatung des Salberghauses eine gleichbleibend hohe Fachlichkeit in der Arbeit mit dem Kind und dessen Herkunftsfamilie gewährleisten.  

Informationsmaterial

Habe sie Interesse, ein Pflegekind aufzunehmen? Dann lesen Sie gerne mehr: Bereitschaftspflege... was ist das? 
Flyer Notaufnahme im Salberghaus

Abschied von der Bereitschaftspflegefamilie

Bereitschaftspflegefamilien sind immer nur für einen begrenzten Zeitraum Heimat für Kinder. Lesen Sie hier einen Artikel über die Verlegung aus der Bereitschaftspflegefamilie in eine Pflegefamilie: "Wie mutig wir waren"